Ballade von der weissen Kuh (letzte Vorstellung)

Ihrer kleinen Tochter erzählt Mina, dass der Papa weit weg wäre. In Wirklichkeit wurde er hingerichtet. Ein Jahr nach seinem Tod erfährt Mina, dass ihr Mann unschuldig war. Die Behörden stellen ihr eine finanzielle Entschädigung in Aussicht, doch Mina nimmt den Kampf gegen ein menschenverachtendes System auf und fordert mehr als nur materielle Wiedergutmachung. Eines Tages begegnet Mina einem Freund ihres Mannes, der eine alte Schuld begleichen will.
Der Berlinale-Wettbewerbsfilm erzählt eindringlich und in meisterlichen Bildkompositionen von den Folgen eines fatalen Justizirrtums. Mit großer Intensität und starkem Spiel beeindruckt Regisseurin Maryam Moghaddam als Mina, die mutig ihren Weg geht und die Frage nach moralischer und gesellschaftlicher Schuld aufwirft.
„Ballade von der weißen Kuh“ ist großes iranisches Kino, das tief berührt.

105 Minuten
Regie: Maryam Moghaddam, Behtash Sanaeeha
Mit Maryam Moghaddam, Alireza Sanifar, Pourya Rahimisam

„DIE BALLADE VON DER WEISSEN KUH ist ein starker, zur Diskussion anregender Film, der lange nachwirkt.“ (programmkino.de)

„BALLADE VON DER WEISSEN KUH ist ein berührendes Drama über Schuld und Sühne und das iranische Justizsystem.“

(ARD-Morgenmagazin)

„BALLADE VON DER WEISSEN KUH ist ein Plädoyer gegen die Todesstrafe. Elegant gedreht, konzentriert gespielt. Ein erschütterndes und intelligentes Werk über Schuld und Sühne, das lange nachhallt.“

(BR KinoKino)

„Großes emotionales Kino über Schuld und Sühne. Überwältigend.“

(3Sat Kulturzeit)

„BALLADE VON DER WEISSEN KUH ist klassisches iranisches Festivalkino, moralisch ambivalent, streng formal inszeniert und ungeheuer aufwühlend.“ (NDR Kultur)

 

Datum: Mi, 09.02. | Uhrzeit: 20:15 Uhr

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